Die Götter müssen verrückt sein – hier kommt „Book of Gods““!

Gehasst, verdammt, vergöttert. Die Slots von Big Time Gaming polarisieren weltweit die Slot-Fans. Nicht ganz schuldlos daran ist die immens hohe Volatilität der Spielautomaten. Insbesondere deutsche Spielhallen- und Kasinobesucher lieben Automaten wie Book of Ra. Nach dem Rückzug von Novoline und Merkur vom deutschen Online Casinomarkt sind darum die Slots von Big Time Gaming gefragt. Reiht sich der neueste Automat mit dem klangvollem Namen „Book of Gods“ zu den letzten Megahits wie Bonanza, High Voltage oder White Rabbit ein? Oder bekommen wir hier den x-ten Book of Ra-Klon vorgesetzt? Wir haben in verschiedenen Casinos mit Bonusguthaben und Echtgeld „Book of Gods“ auf Herz und Nieren getestet. So viel vorweg: Günstig waren die meisten unserer Ausflüge für uns nicht – trotz eines eigentlich recht guten RTPs von 96,35 %. Und dennoch gibt es gute Gründe, diesen neuen Spielautomaten in einem vernünftigen Online Casino auszuprobieren. Warum erfährst du in unserem Testbericht:

Auf nach Ägypten

Mit „Book of Gods“ startet BGT nun den nächsten Großangriff auf das große Vorbild Book of Ra deluxe. Seit dem 14. Juni 2018 kannst du in einem irgendwo zwischen dem alten Ägypten und Fantasy angesiedeltem Setting auf fünf Walzen und 243 Gewinnwegen die Götter herausfordern. Die gute Nachricht vorweg: Auf einen 1:1-Klon hat Big Time Gaming hier verzichtet. Im Gegensatz zu Slots wie Grace of Cleopatra sind auch die Symbole ein wenig innovativer, denn neben den Spielkartensymbolen gibt es 4 Götter sowie das namensgebende Buch der Götter, das Wild-Symbol und Scatter zugleich ist. Die schlechte Nachricht: Megaways sind, anders als noch bei den letzten Titeln von Big Time Gaming, außen vor.

Der erste Eindruck ist gut. Nach einem kurzen Intro mit Kurzvorstellung der unterschiedlichen Features findet sich der Spieler im sonnigen Ägypten wieder. Am Strand des Nils genießen wir den farbenfrohen Ausblick auf Gebirge, Wüste, grüne fruchtbare Landschaften und Gebirgszüge. Irgendwie mussten wir spontan an das Videospiel Assassins Creed: Origins denken 😊.

Doch hier müssen wir uns nicht mit Pharaonen, römische Schergen oder Tempeldienern abgeben, sondern machen Bekanntschaft mit vier ägyptischen alten Göttern:

  • Die Göttin des Jenseits (lila),
  • der Gott der Sonne (rot),
  • der Gott des Mondes (blau) und
  • die Göttin der Erde (grün)

Intuitives, übersichtliches Design

Auf das Interface gehen wir an dieser Stelle nicht lange ein, denn alles ist an seinem Platz. Deine Einsätze wählst du je nach Geldbeutel aus. Ob nun 10 Cent oder 40 €, du hast eine recht große Spanne zur Verfügung. Ob du nun Einstellungen am Sound, in Sachen Autospiel und so weiter vornehmen möchtest, alle Optionen, Menüs und Schaltflächen sind da, wo sie hingehören.

Ebenfalls recht prominent platziert ist die Funktion „Feature Drop“. Doch auf dieses gleichzeitig geniale wie nicht nur manchmal übel frustrierende Extra gehen wir noch unten weiter ein.

Wichtigster Bestandteil ist hingegen das namensgebende Buch der Götter, welches du links von den Walzen findest.

 

Das Basisspiel beim „Book of Gods“-Slot

Mit jedem Spin im Basisspiel wird eine neue Seite mit einem Spielkartensymbol im Buch der Götter aufgeschlagen. Das Buch-Symbol zählt gleichzeitig als Scatter und Wild-Symbol. Zusätzlich zu den normalen Gewinnen kannst du mit dem zusätzlichen Bonussymbol aus dem Buch weitere Gewinnkombinationen landen. Die Spielmechanik funktioniert hierbei wie beim Klassiker Book of Ra. Jedes Bonussymbol auf einer der fünf Walzen breitet sich aus/expandiert, und ermöglicht dir zusätzliche Auszahlungen. Interessanter Weise zählt das Buch hierbei ebenfalls mit und hilft dir bei Gewinnkombis.

Den Spielautomaten von BTG eilt ein sehr spezieller Ruf voraus, denn anders als bei den meisten Slots von NetEnt, Microgaming und Konsorten kann sich selbst bei einer leichten Pechsträhne das Guthaben in Rekordzeit auflösen. Gerade Spieler, die weniger Erfahrung mit Autoamten haben, sollten daher tunlichst mit kleineren Einsätzen beginnen oder die kostenlose Demo-Version ausprobieren. Anderenfalls erfolgt die Ernüchterung auf dem Fuße. Unsere erste Einzahlung über 200 € bei LeoVegas zum Beispiel haben wir trotz 100% Willkommensbonus bei 2 € Einsatz innerhalb von 60 Minuten runtergespielt. Das ist natürlich trotz zweier großer Einzelgewinne, super unglücklich gelaufen, aber so ist es nun mal mit Automaten mit hoher Varianz. Entweder räumst du groß ab, oder das Casino freut sich.

Schmerzlich vermisst haben wir sowohl eine Gamble-Funktion als auch eine Risikoleiter. Hier sieht man wieder, dass BTG vor allem auf Onlinespieler abzielt und keine Wurzeln im klassischen Bau von Geldspielgeräten hat.

Freispiele bei „Book of Gods“

Nicht nur in dem oben erwähnten Beispiel lief das Basisspiel alles andere als gut. Wer gewinnen will, braucht mindestens drei Scatter-Symbole, um 15 Freispiele abzuräumen. 4 Scatter bringen hingegen 20 Freispiele, und 5 Scatter geben gleich 25 Freispiele für „Book of Gods“. Ein paar hundert Spins und jede Menge Geduld sind dafür aber leider schon nötig. Doch dafür kann – muss aber nicht – das Freispiel-Feature extrem ausbezahlen.

Während im Basisspiel das Bonussymbol immer nur ein zufälliges Spielkartensymbol sein kann, werden in der Freispielerunde die Götter selber zu Bonussymbolen und haben so das Zeug zu heftig hohen Quoten. Die Göttin des Jenseits (englisch: Goddess of Afterlife) zahlt hierbei bei einem Vollbild das 4860-Fache. Das ist fast so viel wie der Forscher bei Book of Ra.

Die Spielmechanik und das Spielgefühl hingegen sind dennoch komplett anders als der Novoline-Automat. Einer der Gründe: die Auszahlungen von Zweier- und Dreier-Kombinationen ist gering, und der Sprung von Vierer- zu Fünfer-Gewinnkombi sehr hoch. Wer hier ein ähnliches Auszahlungsmuster wie bei anderen hoch volatilen Slots erwartet, kann sich schnell verzocken. So ging es zumindest uns. Denn wo woanders die eine oder andere Gewinnlinie mit drei bis vier gleichen Symbolen zumindest Gewinne einfährt, die vielleicht einen bis zum nächsten Freispiel retten, kommen hier nur gefühlt Pfennigbeträge zusammen.

Zudem hatten wir auch in den Freispiel-Features selber nur sehr wenig Glück. Auch bei späteren Sitzungen konnten wir bei circa 50 Versuchen genau drei Male mehr als das 30-fache des Einsatzes gewinnen. Anderen Spielern erging es, das zeigen die vielen Beschwerden in Glücksspiel Foren, nicht anders.

Feature Drop – kauf dir deine Freispiele

Die größte Enttäuschung stellte zumindest für uns das so gefeierte „Feature Drop“ dar. Diese Funktion ist nicht neu, sondern wurde auch schon in Slots wie White Rabbit verwendet. Für das 80-fache des Einsatzes kannst du selber Freispiele auslösen. 15 Freispiele sind garantiert, 25 möglich.

Aber auch hier das gleiche Bild: Kaum ein Freispiel zahlte auch nur annähernd das zurück, was wir einbezahlt haben. Und das ist natürlich auch nicht soooo verwunderlich. Wenn eben ein Spieler das 4860-fache des Einsatzes gewinnt, müssen nicht wenige Spieler (fast) leer ausgehen. Wir möchten an dieser Stelle darum auch explizit betonen, dass wir keinesfalls den Eindruck hatten, der Slot „Book of Gods“ wäre unfair. Der Return to Player(RTP), also die theoretische Ausschüttungsquote liegt 1,2 % über dem von Book of Ra Deluxe, die Volatilität ist einfach nur noch höher.

Tipps und Tricks für „Book of Gods“

Vor Kurzem haben wir einen recht interessanten Artikel über einen einarmigen Banditen in Las Vegas gelesen, der 21 jahrelang nicht auszahlen wollte. So böse ist “Book of Gods“ natürlich nicht. Man braucht aber schon ein gut gefülltes Casinokonto, wenn man sich auf ein Spielchen einlässt.

Tipp Nummer 1: Setz dir vorab ein vernünftiges Limit

Das Gefühl, irgendwann müsse der Automat auszahlen, kennen wir alle. Und viel zu oft liegt man falsch, doch es ist bereits zu spät, das Maximum der Kreditkarte ist ausgereizt. Leg dir darum vorab ein realistisches Verlustlimit fest. Genauso musst du dir vorab im Klaren sein, wann du deine Spielsitzung beenden möchtest. Wer gewinnen möchte, braucht ein realistisches Limit. Reicht dir das siebenfache deiner Einzahlung? Oder das fünffache?

Tipp Nummer 2: Spiel mit vernünftigen Einsätzen

Eine „Eieruhr“ wie „Book of Gods“ kann ins Geld gehen. Überleg dir vorab, wie viel du einsetzen möchtest. Während der Sitzung neigen wir zu oft dazu, mehr Risiko zu gehen.

Tipp Nummer 3: Sei sparsam mit dem Feature Drop

120 € einzahlen, Freispiel-Feature käuflich erwerben und als gemachter Mann das Casino verlassen. Es könnte so einfach sein. Doch gerade das Feature Drop hat es in sich. Tendenziell ist es besser, normal mit Scatter-Symbolen die Freispiele auszulösen. Gerade der Faktor Zeit spielt eine gefährliche Rolle. Ganz wichtig ist aber folgendes, wenn du mit Casinobonus spielst: Die meisten Online Casinos haben eine 5€-Regel. Wer mehr als 5 € setzt, verstößt meistens automatisch gegen die AGB und kann somit im schlimmsten Fall seine Gewinne nicht erhalten. Stell darum sicher, wenn du Geld für Freispiele ausgeben möchtest, dass du dies nur mit Echtgeld tust.

Tipp Nummer 4 fürs „Book of Gods“ spielen: zock nur bei den besten Online Casinos

Wir haben heute die Qual der Wahl. Hunderte potentielle Orte für unser Hobby bieten sich an. Die besten Online Casinos für die Slots von Big Time Gaming findest du hier. Bei allen kannst du zuvor ein paar Runden im Demo-Modus absolvieren, um ein Gefühl für den Slot zu entwickeln.

 

 

 

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