Spielerkarte wird 2018 Pflicht für die Spielhalle – als ob die Situation für Spieler nicht schon jetzt viel zu schlecht wäre

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Spielerkarte in Spielhalle und Spielothek bald Pflicht

Es gibt nicht viele Länder, in denen das Spielen am Automaten jetzt schon weniger Spaß macht als in Deutschland. Schuld daran ist die sogenannten Verordnung über Spielgeräte und andere Spiele mit Gewinnmöglichkeit (Spielverordnung – SpielV). Bereits dieser Begriff sagt einiges über dieses bürokratische Monster aus. Darum zieht es zumindest uns Hobbyspieler von casinoFM in Online Casinos, in denn wir mehr gewinnen können, bequemer spielen und selber über unsere Einsätze entscheiden können.

Die besten Alternativen zu Spielhallen und Spielotheken

Wer unkompliziert online spielen möchte, der kommt derzeit an folgenden Casinos nicht vorbei. Ganz weit vorne ist gerade für Spieler aus Deutschland der Anbieter Lapalingo. Neben 10 € Bonus ganz ohne Einzahlung gibts auch die beliebten Spiele von Gamomat sowie Merkur-Slots wie El Torero und Eye of Horus. Evenfalls empfehemnswert sind Casumo und LeoVegas (mit jeweils kostenlosen Freispielen nur für die Anmeldung). Alle drei Casinos bieten zudem einen fetten Bonus auf die ersten Einzahlungen, wenn du dich über unsere Partnerlinks registrierst. Da kann keine Spielhalle mithalten. Noch mehr Auswahl findest du in unserer Übersicht zu Online Casinos mit kostenlosem Startguthaben sowie unserer Übersicht zu den besten Online Casinos für Spieler aus Deutschland.

Warum die Spielerkarte nicht wirklich rockt…

Schon jetzt sind die Gewinnchancen in der Spielhalle sensationell schlecht. Ein Maximalgewinn pro Stunde an einem Automaten von bis zu 500 € und insgesamt 1.000 € hört sich zwar nach nicht so wenig an, ist aber auch aufgrund der sehr geringen Ausschüttungsquoten von unter 80 % eine Katastrophe. Doch Besucher von Spielhallen und Spielotheken leiden auch unter anderen Vorgaben.  Die Spielzeit für einen Spin ist mit 5 Sekunden vorgegeben, und nach einer Stunde geht es für 5 Minuten in die Zwangsspielpause. Wer nicht nur mit Pfennigen, sondern auch mal mit einem oder zwei Euro pro Spin spielen möchte, muss ewig warten, ehe der Punktespeicher aufgefüllt wird. Kein Wunder, denn mehr als 25 Euro das man ja eh laut TR4 nicht in den Automaten am Stück einzahlen.

Einzig der maximal mögliche Verlust in Höhe von 80 € scheint ein wenig Spielerfreundlich.

Mit der Technischen Richlinie 5 (TR5) wird die Spielerkarte eingeführt.

Ab dem 10. November 2018 müssen alle neuen Spielautomaten für eine Spielerkarte ausgerüstet sein. So soll angeblich der Spielerschutz vorangetrieben werden. Geld wird nun nicht mehr in den Automaten gesteckt, sondern auf die Spielerkarte geladen. Mit dieser kann nur ein einziger Automat gleichzeitig gespielt werden. Denn heutzutage ist es doch ein normales Bild in deutschen Spielhallen, wenn Besucher an mehreren Slots gleichzeitig spielen.

Die Gauselmanngruppe listet im unten stehenden Video einige Änderungen auf.

 

https://www.youtube.com/watch?time_continue=31&v=jmax7IQKIf4

 

Im Gespräch ist derzeit ein Betrag von maximal 200 € pro Spieler und Spielerkarte.

Verbot von progressiven Jackpot-Slots

Ebenfalls der Vergangenheit sollen progressive Jackpot-Slots angehören. Lediglich Automaten mit einem fixen Jackpot wie zum Beispiel die Bally Wulff-Slots mit Red Hot Firepot sind hiervon ausgenommen.

Spielerkarte in verschiedenen Spielhallen nutzen

Jede Spielerkarte wird nur für eine einzige Spielhalle verwendbar sein. Eine Nutzung einer Spielerkarte für verschiedende Spielotheken des selben Betreibers scheint derzeit nicht geplant zu sein.

 

Datenschutz und Spielerkarte

Auch wenn zu der Spielerkarte in der Spielothek und Spielhalle nicht so viel zum jetzigen Zeitpunkt feststeht: Zumindest persönliche Informationen sollen aufgrund der Datenschutzgesetzgebung nicht enthalten sein. Dies ist zumindest ein schwacher Trost, denn andererseits wäre der Automatenspieler noch transparenter – und würde noch mehr von den Spielhallenbetreibern ausgenommen werden.

Auf der anderen Seite hätten Spielothekenbetreiber die Spielerkarte mit persönlichen Daten auch für Promotionen und Bonusaktionen oder anderen Zugaben wie etwa Freigetränken nutzen können.

Gesichtserkennung in der Spielhalle

Vor zwei Jahren noch als eine großartige Idee zum Spielerschutz gefeiert, scheint dies keine Option mehr zu sein.

Weitere Nachteile für Spielhallen Besucher

Ein großer Dorn im Auge ist der Politik scheinbar allgemein, dass Spieler überhaupt am Automaten gewinnen können. So beträgt der maximale Gewinn pro Stunde nun 400 €, und die maximale Gewinnchance 300 €. Die Zwangspause bleibt gleich. Neu ist hingegen, dass nach 3 Stunden der Speicher komplett geleert wird. Ob hierbei zum Beispiel auch aktive Freispiele oder Action Games abgebrochen werden, ist noch nicht ganz klar, aber möglich. Man stelle sich vor, man bekommt auf den letzten Drücker noch Freispiele – und verliert diese, weil man das Zeitlimit erreicht hat. Da wird die Spielhallenaufsicht alle Hände zu tun haben, damit ich meinen Frust nicht am Automaten auslasse.

Zumindest die Geräte, die bis zum In-Kraft-Treten der neuen technischen Richtlinie 5 hergestellt wurden, dürfen wohl noch bis 2021 verwendet werden. Dennoch stehen vielen Spielhallenbetreibern nun jede Menge Mehrkosten ins Haus. Automaten müssen entweder umgerüstet oder verschrottet werden. Ältere Automaten können schwieriger repariert  und müssen durch neue ersetzt werden. Der Neupreis für einen einzelnen Geldspielgerät können leicht einen niedrigen fünfstelligen Betrag erreichen. Und die Kosten hierfür werden – welch Überraschung – von uns Spielern bezahlt.

Welche Alternativen zur Spielerkarte gibt es?

Eine deutschlandweite Sperrkartei, in die sich Spielsüchtige eintragen können, wäre eine tolle Alternative in Sachen Spielerschutz. Allgemein ist jedoch auch die Politik, die viel zu langsam reagiert, ein Problem. Genauso problematisch sind die vielen illegalen Geldspielgeräte, die es in verschiedenen Bars und Etablissements nach wie vor gibt. Wir fragen uns, warum man dieser nicht Herr wird.

In Sachen Spielerschutz wäre außerdem gut, wenn ich sofort ohne Wartezeit meine Gewinne auszahlen und die Spielhalle verlassen könnte. Wie oft haben wir schon warten müssen dass unsere Gewinne gebucht werden – und anschließend einen großen Teil wieder verspielt. Dies ist doch nicht im Sinne des Erfinders.

Aber auch Selbstsperren müssen besser umgesetzt werden. Spielhallen müssen garantieren, dass Spieler, die sich vom Glücksspiel ausgeschlossen haben, auch nicht spielen. Das Oberlandesgericht Hamm hätte hier vor kurzem ein eindeutiges Zeichen setzen können, lehnte aber eine solche Forderung ab.

Im Casino spielen ohne Spielerkarte

Der Sinn hinter der Spielerkarte erschließt sich uns nicht ganz. Wenn man Spielsüchtige besser schützen würde wäre die Spielerkarte eine tolle Sache. Doch letztlich versucht man einfach nur, den Spielhallenbesuch so öde und langweilig wie möglich zu gestalten. Uns persönlich führt es darum meist nur noch in ein Online Casino. Hier brauch ich keine Spielerkarte. Ich kann genau die Einsätze spielen, die ich möchte. Die Auswahl der Spiele ist deutlich größer, und die Gewinnchancen viel besser.

Nachteil am Online Casino ist nach wie vor die nicht ganz klare Gesetzeslage. Aber auch die Tatsache, dass Online Casinos mit VIP-Programmen, Bonusangeboten und Freispielen Spieler zu mehr Einzahlungen verführen, ist nicht nur positiv. Gut gefällt uns auf der anderen Seite aber wieder, das im Gegensatz zu den Öffnungszeiten von Spielhallen im Online Casino 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche die Walzen glühen.

Und in Sachen Spielerschutz gibt es von Einsatzlimits über Zeitlimits zu Umsatzlimits und Pausen viel mehr Möglichkeiten, die Kontrolle zu behalten. Seriöse Online Casinos prüfen zudem pro-aktiv, wenn ein Spielsucht-Verdacht besteht. Die besten Online Casinos mit den besten Bonusangeboten findest du hier. Wir wünschen dir viel Spaß und viele Gewinne – ganz ohne Spielerkarte!

 

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