Millionen € Strafen für Casinos

Strafgelder für Casinos

Millionen € an Strafen – und keinen interessiert es…

Glücksspiel ist böse – wenn der Staat nicht oder nur wenig mitverdienen darf. Es ist in Deutschland kein Geheimnis, dass insbesondere Politiker gerne gegen das private Glücksspiel wettern und nicht mehr zeitgemäße Angebote wie Oddset, Lotto vor dem Wettbewerb schützen.

In den Niederlanden ist dies nicht anders. Gemäß der holländischen Gesetzgebung sind alle Angebote für Casino und Sportwetten im Internet illegal, weshalb die Industrie medienwirksam mit riesigen Strafen bedacht wird. So erhielt vor nur wenigen Wochen im November 2016 allein der Anbieter Redslots eine Rekordstrafe über 480.000 €. Die Casinos 7red und Royaal Casino, die im Übrigen zur gleichen Gruppe gehören, bekamen letztes Jahr schon 310.000 € Strafe aufgebrummt.

Wow, möchte man meinen, da zeigt die zuständige holländische Behörde namens Kansspelautoriteit (KSA) Härte. Nur – interessieren diese Strafen denn überhaupt jemanden? Bis jetzt ist kein einziger Fall bekannt, bei dem die Empfänger der Strafen auch nur einen € in Deutschland oder den Niederlanden gezahlt hätten.

Viel Lärm also um nichts.

Es geht aber auch besser – Vorbild UK

Anders sieht es hingegen im Vereinigten Königreich aus. Hier wurde zuletzt zum Beispiel der Casinoanbieter 888 (die wir persönlich nicht so recht empfehlen möchten) zu einer Millionenstrafe verurteilt. Jahrelang war es Spielern, die sich aufgrund einer Spielproblematik selbst ausgeschlossen hatten, dennoch möglich, bei 888 im Casino Millionen zu verzocken. Die Strafe fiel dementsprechend heftig aus: Die doppelte Summe der so verspielten Gelder musste 888 abdrücken. Zur einen Hälfte ging des Geld an die geschädigten Spieler, zur anderen Hälfte in Präventiosnmaßnahmen.

Überhaupt sind die Engländer in letzter Zeit federführend in Sachen Spielerschutz. So veröffentlichte zuletzt die UK Gambling Commission striktere Regeln zu Casinobonusangeboten. Auch mit aktivem Bonusguthaben muss dein Echtgeldguthaben jederzeit auszahlbar sein. Casinos sprechen hier auch vom sogenannten „non-sticky Bonus“. Das ist sicherlich im Interesse der Kunden.

Andere Änderungen betreffen die Werbung. So sind Spiele wie etwa NetEnts Jack and the Beanstalk aufgrund ihrer auch für Kinder sehr atteraktiven Gestaltung nicht mehr zur Werbung zugelassen. Außerdem müssen Casinos Ihre Angebote noch eindeutger mit Warnhinweisen und Informationen versehen.

Ein weiterer aktueller Fall findet sich hier zu Leovegas.

 

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